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Emprise unterdurchschnittlich 22.11.2000
HypoVereinsbank
Das HypoVereinsbank Research stuft die Aktie von Emprise (WKN 571050) nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2000 weiterhin mit „unterdurchschnittlich“ ein.
Wie der zuständige Analyst Knut Woller mitteilte, verfolge das Unternehmen mit seinem Konsolidierungskurs zwar insgesamt die richtige Strategie, die ausgewiesene Verbesserung des EBIT‘s sei jedoch inklusive sonstiger betrieblicher Erträge, so daß die Trendwende des Unternehmens „noch nicht ganz nachvollziehbar“ sei. Auch sei der interne Konsolidierungskurs mit einer verstärkten Ausrichtung auf das Internet noch nicht abgeschlossen. Allerdings mache diese Ausrichtung Sinn.
Problematischer sehe man die Situation bei der Tochter mediascape, welche aufgrund der Aufbauleistungen der Infrastruktur ein operativer Verlustbringer sei. Hinzukomme, daß mediascape wohl zu schwach sei, um sich am Markt alleine behaupten zu können. Hierfür seien weitere Akquisitionen notwendig. Auch käme es wegen des Ausbaus des Richtfunknetzes zu hohen Fixkosten.
Die liquiden Mittel in Höhe von 36,3 Mio. DM könnten möglicherweise für eine verstärkte Internetausrichtung verwendet werden. Hierbei seien Partnerschaften mit Agenturunternehmen denkbar, wobei Emprise für die technische Seite zuständig sei.
Die Partnerschaft mit innominate beurteilte Woller als richtigen Weg, da Open Source Software einen wichtigen Trend darstelle, wobei es Emprise möglich sei, durch Service Umsatz zu generieren. Bei dem Joint Venture mit der South African Chamber of Business zur Chambernet Ltd. sei es zu einem Auftrag in Höhe von 2,5 Mio. DM gekommen. Das Joint Venture sei ein „reizvoller Gedanke“, wobei es allerdings auf die Risikoverteilung ankomme.
Für das Jahr 2000 erwarte man einen Umsatz in Höhe von 43,2 Mio. Euro, während man für 2001 von 75,5 Mio. Euro ausgehe. Das erwartete Ergebnis je Aktie für das Jahr 2000 sehe man bei -1,15 Euro. Für das Jahre 2001 erwarte man dann eine Verbesserung auf –0,28 Euro.
Mit der Einschätzung „unterdurchschnittlich“ erwarte man, daß sich die Aktie schlechter als der Nemax50 entwickle.
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